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Nom original: sujet 11.pdfTitre: Microsoft Word - sujet 11Auteur: mty

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BACCALAURÉATS GÉNÉRAL ET TECHNOLOGIQUE
SESSION 2013
ÉPREUVE SPÉCIFIQUE MENTION « SECTION EUROPÉENNE OU DE LANGUE ORIENTALE »

Académies de Paris-Créteil-Versailles
Binôme : Allemand / Philosophie
Sujet n°11
Dass der Mensch nämlich ein Tier ist, ist offenbar auch ohne jede gelehrte Zoologie.
Er ist jedoch ein merkwürdiges Tier. Er hat an sich vieles, was wir bei den anderen Tieren
entweder gar nicht oder aber nur in winzigen Spuren1 finden. Was hier vor allem auffällt, ist,
dass der Mensch vom biologischen Standpunkt aus eigentlich gar kein Recht hätte, sich der
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gesamten Tierwelt so aufzudrängen 2 , sie so zu beherrschen, und, als der gewaltigste
Schmarotzer 3 der Natur, aus ihr zu profitieren, wie er es tatsächlich tut. Er ist ja ein
missratenes4 Tier. Schlechte Augen, fast kein nennenswerter Geruch, minderwertiges Gehör,
das sind sicher seine Kennzeichen. Natürliche Waffen fehlen ihm fast vollständig. Er kann
weder schnell laufen noch schwimmen. Dazu ist er nackt und stirbt viel leichter als die

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meisten Tiere vor Kälte, Hitze und ähnlichem. Biologisch gesehen hätte er kein Recht zur
Existenz. Er sollte seit langem untergegangen sein wie so viele andere missratene Tierarten.
Und doch ist es ganz anders gewesen. Der Mensch ist der Herr der Natur. Er hat das Antlitz5
des Planeten verändert.
Wie ist nun so etwas möglich? Wir kennen alle die Antwort: durch die Vernunft. Der Mensch,

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obwohl er so schwach ist, besitzt eine furchtbare Waffe: seine Intelligenz.
Joseph M. Bochenski, Wege zum philosophischen Denken
Denkanstöße:
1. Inwiefern ist der Mensch "ein missratenes Tier"?
2. Wie lässt sich erklären, dass der Mensch der "Herr der Natur" geworden ist?
3. Hat die Technik nur positive Aspekte? Inwiefern ist die moderne Technik "eine furchtbare
Waffe" geworden?

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3
4
5

in winzigen Spuren: en des traces infimes
sich auf/drängen: s'imposer à
der Schmarotzer: le parasite
missraten: raté, mal fait
das Antlitz : la face, le visage

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