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Niedrigtemperatur-Yagis nach YU7EF für 2m und 70cm
Hochleistungsantennen nach YU7EF, Ljubisa Popa, sind auf niedrige Rauschtemperatur optimiert und deshalb besonders
bei EME-Spezialisten bekannt. In den bekannten G/T-Vergleichslisten von VE7BQH liegen diese Antennen ganz weit vorne;
leider mußten die Antennen bisher selbst gebaut werden. YU7EF hat jetzt mit WiMo einen Vertrag zur Fertigung und zum
europaweiten Vertrieb seiner Yagis geschlossen.
Wir werden die Designs Stück für Stück übernehmen. Zunächst werden nur die populärsten Antennen angeboten.
Die Antennen haben Faltdipole mit N-Buchse und über dem Boom montierte Elemente. Bei den 70cm -Antennen sind die
Mastschellen unterhalb des Booms angeordnet, so daß sie nicht in die Elementstruktur hineinragen und das Antennendiagramm verbiegen.
Die Elemente der 2m-Antennen sind aus 8mm-Alurohr, für die 70cm -Antennen wird 6mm Alu-Vollmaterial verwendet.
Die Unterzüge haben V-Form und dadurch maximale Wirksamkeit, noch besser als ein Doppelboom. Für einfachen Transport sind die Unterzüge geteilt. Die Unterzüge können auch oberhalb der Antenne montiert werden, wodurch der Aufbau von
Vierergruppen stark vereinfacht wird. Spezialdipole mit 180°Phasenversatz sind so nicht mehr nötig.
Die aus VA-Blech gelaserten Unterzughalter können umfunktioniert werden um statt des Unterzugs ein Abspannseil einzuhängen wenn der Unterzug zu sperrig oder zu schwer ist, etwa bei portablen Einsätzen.
Um die Schwächung der 2m -Elemente durch die Befestigungsbohrung auszugleichen, hat jedes Element mittig einen Elementverstärker aus Edels tahl.
Die Boomrohrverbinder sind Laser-Biege-Teile mit engsten Toleranzen, durchgeschraubt.
Die Booms werden mit engen Toleranzen auf einer CNC-Maschine gebohrt.
Alle U-Bügel, Halteböcke, Schrauben und Muttern sind aus Edelstahl, sämtliche Muttern sind
selbstsichernd. Auch die Knotenbleche und andere Kleinteile sind aus Edelstahl oder Aluminium.
Bei den großen Antennen mit Unterzug gibt es keine verzinkten Teile, bei den kleineren Antennen
ist nur der Körper der Mastschelle aus chromatiertem Stahl, alle anderen Teile aus Alu oder Edelstahl.

3D-Richtdiagramm einer Vierergruppe 2m10-Elementantennen (kleinster Stockungsabstand
für sauberstes Richtdiagramm = 18,8 dBi).

Elementverstärker

Die Dipole sind Faltdipole mit Teflonbalun. Der Anschluß
erfolgt über eine N-Buchse mit vergoldetem Innenleiter.
Die Dipolkästen sind wetterfest kaltverschweißt und zusätzlich ausgeschäumt. Der Balun aus 6mm-Teflonkabel
befindet sich völlig im Dipolkasten, dadurch keine Dichtigkeitsprobleme.

Was bedeutet eigentlich 'G/T-optimierte' Yagi??
Alle Körper oberhalb des absoluten Nullpunkts (-273 Grad Celsius = 0 Kelvin) rauschen. So geht z.B.
erhebliches Rauschen vom warmen Erdboden aus. Weitere mehr oder weniger breitbandige
Rauschquellen sind das 'übliche' QRM durch elektronische Geräte oder auftretende Ionisation an
den Isolatoren von Hochspannungsleitung. Dieses störende Rauschen wird wie das Nutzsignal über
die Antenne aufgenommen und führt bei hochempfindlichen Empfangsanlagen (EME!) zu deutlichen
Empfindlichkeitseinbußen, wenn die Antennenanlage auf den "kalten" Himmel gerichtet wird und
aber durch schlechte Nebenzipfeldämpfung ein vielfaches an Rauschen von der Erde aufnimmt.
Das Verhältnis aus dem Vorwärtsgewinn zu der über die Neben- und Rückzipfel aufgenommenen
Rauschleistung wird als G/T - Verhältnis (Gain/Temperature) bezeichnet und ist ein gutes Maß für
die Qualität einer Richtantenne.
Grundsätzlich kann man mit zwei Extremen zu einem guten G/T kommen: Entweder man optimiert auf maximale Verstärkung bei noch
tragbaren Nebenzipfeln oder man reduziert die Nebenzipfel sehr stark, bekommt aber etwas weniger Gewinn. Unter schwierigen Empfangsbedingungen kann das aufgenommen Rauschen das Signal/Rausch-Verhältnis leicht um mehr als den möglichen Mehrgewinn beeinträchtigen. Für EME ist also die Antenne mit dem höchsten Gewinn keineswegs automatisch die beste A ntenne!
Für EMEer interessant sind die G/T-Vergleichslisten eines bekannten DXers Lionel Edwards (VE7BQH), der herstellerübergreifend die G/TWerte von Yagiantennen ermittelt und gegenübergestellt hat.

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www.wimo.com

Tel. 07276 / 96680

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