PM Solidarität Frankreich .pdf


Nom original: PM Solidarität Frankreich.pdf
Auteur: Gombold, Christine (DGB-HES-THU)

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Deutscher Gewerkschaftsbund
Region Südhessen

PRESSEMITTEILUNG

„Fehler der Agenda 2010 nicht wiederholen“
DGB Darmstadt erklärt sich mit dem Sozialprotest in Frankreich solidarisch

14.06.2016
DARMSTADT. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Darmstadt erklärt sich mit
dem Sozialprotest von Beschäftigten, Erwerbslosen, Schüler/innen und Student/inn/en
in Frankreich und insbesondere mit dem Widerstand des französischen Gewerkschaftsbundes CGT gegen das geplante Arbeitsmarktgesetz solidarisch. Auf der Vorstandssitzung des DGB-Stadtverbandes Darmstadt hatte DGB-Regionssekretär Horst Raupp
(Darmstadt) über die Hintergründe der Massendemonstrationen und der Streiks in
Frankreich berichtet: „Die Pläne der Regierung sehen vor, den Kündigungsschutz für
junge Menschen zu lockern, die Flächentarifverträge der Gewerkschaften durch betriebliche Regelungen nach unten zu öffnen und damit auszuhebeln, die 35-StundenWoche aufzuweichen und unbezahlte Mehrarbeit in den Betrieben zu ermöglichen“,
machte Raupp deutlich. „Durch Sozialabbau - Stichwort: „Agenda 2010“ - und Lohndumping in Deutschland haben sich die deutschen Unternehmen einen Konkurrenzvorsprung verschafft. Jetzt wird die Abwärtsspirale in Frankreich nach unten gedreht. Was
in Frankreich gerade stattfindet, ist nicht einfach das Nachholen der Hartz-Gesetze,
sondern zielt auf das Kerngeschäft der Gewerkschaften und soll sie in einem Ausmaß
schwächen, das man historisch nennen muss. Das Gesetz ein massiver Angriff auf die
Kernbelegschaften und auf die Gewerkschaften, den es so auch in Deutschland noch
nicht gibt. Es liegt also auch in unserem Interesse, die überwältigende Mehrheit der
französischen Bevölkerung und insbesondere unsere Schwestergewerkschaften in ihrem Abwehrkampf zu unterstützen. Mehr als 70 Prozent der Franzosen lehnen das Arbeitsmarktgesetz ab“.
DGB-Stadtverbandsvorsitzender Thomas Keller und DGB-Regionssekretär Horst Raupp
rufen dazu auf, als konkretes Zeichen der Solidarität die streikenden Kolleginnen und
Kollegen in Frankreich finanziell zu unterstützen: „In Frankreich gibt es keine Streikkassen. Die Familien der Streikenden müssen also die wirtschaftlichen Folgen der Streiks
voll tragen“. Spenden zur Unterstützung der streikenden Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter können auf das Solidaritätskonto überwiesen werden: IBAN DE 53 5009
0500 0115 3536 02, Bernd Landsiedel, Stichwort: Frankreich.
Horst Raupp
Regionssekretär

V.i.S.d.P.: Horst Raupp

Horst Raupp
Regionssekretär
Horst.Raupp@dgb.de
Telefon: 06151 3997-12
Telefax: 06151 3997-23
Mobil: 0160 8846748
Ra/Go
Rheinstraße 50
64283 Darmstadt
Darmstadt@dgb.de
www.suedhessen.dgb.de


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