Marcus Miller Basslines (Book) .pdf


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O by KDM-VerlagGmbH

Equipment
Die Techniken

Fingerstyle:
Slappen:
Harmonics:
Double-Stops:
Tapping:
Reggae-Daumen:

Die Bässe:

Die Gitarren:
DasTopteil:
Die Boxen:
DieAmps
Die Elektronik:
Die Saiten:
Die Effekte:

Sonstige:

Teige-und Mittelfingermit Durchrutschen
DaumenSlapund Zeigefinger
oder MittelfingerPluck
auchals Double-Stops
NatürlicheFlageolettöne
Zwei- oder Mehrklänge(Akkorde)
Speedtapping
und acht Fingertapping
muteddie Saiten,der Daumenspieltseitlichdie Saiten
Handballen
Das Equiprnent
und Sadowsky
74er FenderJazzBass(mit Ahorn-Hals,Esche-Korpus
Elektronik)
FenderJazz
Sadowsky4-Saiter(Ahorn-Halsund Swamp-Ash-Body,
Sadowsky4-Saiterfretless
BassPickUps),Sadowsky5-Saiter,
F - Bass5-Saiter
Fodera4-Saiter
(unbekannterHerkunft)
Kontrabass
Allesamtvon RogerSadowsky
SWR-SM-400-Top
(2x)
SWRGoliath-ax10
4x (mono)
(alsAlternativezu Top + Box):SWRRedheads
RogerSadowskyBassPreampBass/TrebleBoost
(a5 - 6s - 80 - 105)
DR-Hi-Beams
dbx-160-Compressor
Cry Baby-WahWah-Pedal
Der Verzerreqden Miller auf der >LiveQr More< CD benutzt
ist nichtbekannt.
von Buffet
Baßklarinette
ln seinerFunktionals Komponis! Produzentoder Arrangeurbenutzt
und Drum Machines:
Miller auchdiverseSampler,Keyboards
z.B.:MX ControllerKeyboardf Akai,EnsoniqASR10 Sampler;EMU lll
MPC 3000 Drum Machine
TS 10 KeyboardEnsoniq,
SXSampler,
MiniMoog

Wah-Wah:

Compressor:
Distortion:

2-MarcusMlller
BassMasterclass

Erklärung der Effekte:
Ein Effektgerätbei dem man durch BewegeneinesPedals(vorstellbar
anhebenund absenken
wie ein Gaspedal
beimAuto) die mittigenFrequenzen
kann.Der entstehende
Soundist nichtbesseralsmit dem Namendes
Effekteszu erklären:Wah-Wah!
???
Der gespielteTon wird durchein Effektgerätkünstlichverfremdetund
verzerrt.(Verzerrer)
Anhebenvon mittigen Frequenzen
durchübermäßiges

11

Die Techniken

Dte llruxe Ha'ruP:

sichselbstals>EinFingerpro BundTyp<Man spricht
MarcusMillerbezeichnet
auchvon der ,Vier FingerChromatik<

72

O by KDM'VerlagGmbH

ist die Spinne*:i O'":-'
. Einesehrgute Übung,um mit dem >vierFingerSystem<
klarzukommen,
kannund sichauf die Fingerschaut,weißauch'
T"rpo in Track2 mitspielen
! ubung rm scnnersr"n
|
| |
l:
Ta.^^
>legato<zu spielen,d'h',die Töne
warum dieseEtüdejenen Namenhat.Man solltedaraufachten,
pausenaber auch ohne Zweiklänge'Die
fließendineinanderübergehenzu lassen.Also ohne
ausden Fingerkommen.Esistdaraufzu achten,daßdasHandgelenk
sollteausschließlich
Bewegung
Esführt
istes nichtökonomisch'
istesnichtnötig,und zweitens
Erstens
nichthin und herschaukelt.
Wenn man es arg übertreibt'kann es sogarzu
schnellzu Ermüdungund sogarzu Verkrampfung.
ü h r e n . E i n e M ö g l i c h k e i td i e s z u v e r h i n d e r ni s t d i e
V e r l e t z u n g e nd e r S e h n e n s c h e i d ef n
'vv'v"' r
w L ' L v ' s J'Problem
Ein
i l r weiteres
spüren'
P u r s i l 'L
Gliedmaßen
l l e o r T l a l 5 e zu
l l z u5
einzelnen
t n z e l n e nb
die
le e
nd
und
n d tin
u llassen
a s s e nu
r e i s e nzzu
Aufmerksamkeit
A u f m e r k s a m k e i t kkreisen
Mittelweggefundenwerden'I
könnteder Druckder Fingerauf dasGriffbrettsein.Da sollteein guter
sauberi
weißwerden,wird aufjeden Fallzu festgedrückt.Wenn die Töne nicht
Wenndie Fingernägel
oder man ist zu welt vom
klingen,z.B.die Saiteschnarrt,dann wird nicht genügendfest gegriffen
Töne mit dem
entfernt.Um gleichrichtigim Miller Stylezu spielenwerdenalle
Bundstäbchen
istseineVorliebe
Entstanden
Marcushat dieseTechnikbisinsDetailperfektioniert.
Daumengeslappt.
hat und er dachte,daßsichdiesersound
in der Zeit,wo er vieleJingleeingespielt
desDaumenspiels
würde'Er übte dieseTechnikso
durchsetzen
der Fernseher
am bestenin den kleinenLautsprechern
Tempospielenkonnte.Natürlichkannman dieseÜbungauch
lange,biser alleChartsim höchsten
exerzieren. Dann ist aber daraufzu achten,daß man bei
mit dem ganznormalenzwei Fingerstyle
D-saitezurA-saite)den Finger
nachunten!lBeispiel:
nachunten(tonalgesehen
i "in", saiienwechsel
;'.
der rechtenHandschlägteinenTon auf der D-Saitean'
der Zeigefinger
läßt.Beispiel:
i durchrutschen
r - ^ - . , , i i r r l a ^ , , { A a r A - S : i t e a n q e s c h l a p e nwerden.
der
er
wieder d
d a n n wieder
w ä r e dann
D a f ü r wäre
I n ^ . - - r ^ . - ^..r t ^ t ^ ^ ^ A ^ -Ton
w e r d e n . Dafür
i O", aururffolgende würde auf der Ä-Sui,"angeschlagen
t t

,

i Zeigefingerzuständig.

i:

i
lt

2-MarcusMlller
BassMasterclass

l

,

13

h#l[*FtX*-$kalen& Fattern

für

die trlnke Hand

Skalen und Tonleitern

MarcusMillerspieltwie alleBassisten
also
in dieserPreisklasse,
sehrnahan den Bundstäbchen,
dem Punkt,auf dem man auf einemFretless Bassden Ton greifenwürde.Hier kannman am
saubersten
spielen,hat den geringstenKraftaufwand
und die meisteKontrolleüberden Ton.
Marcusbeherrscht
Techniken
wie >Hammer
natürlichauchdie für die linkeHandspezifischen
on< (Tonerzeugung
ohne Unterstützungder rechten Hand nur durch Aufschlageneines
Fingersder linkenHand),>Pulloff< (Tonerzeugung
ohne Unterstützungder rechtenHand
durch Abzieheneines Fingersder linken Hand), >Quartsprüngen((durch Umklappender
Fingerkuppe
zu
den in derselbenLageliegendenTon auf der nächstenSaiteohne Übersetzen
erreichen)und bei Akkordenden Barr6 Griff (ein Fingerfür mehrereSaitenzuständig).
Um
die KraftseinerlinkenHandzu trainieren,übt Miller oft auf dem Kontrabass.
Durchdie Dicke
und Härteder Saiten,und die Tatsache,
daßUprightseinehöhereSaitenlage
besitzen,
wird der
linkenGreifhandeinfachviel mehr Kraftschnelligkeit
und Kraftausdauer
abverlangt.

Marcusbenutztdie allseits
verwendeten
auch>Modes<genannt.
Skalendeslonischen
Systems,
Um einenEinblick
zu bekommen,
habeichdieAeolische
Sieist
Skalain Track6 untergebracht.
der Ursprungfür dasTongeschlecht
Moll und beginntmit dem sechstenTon der lonischen
Skala(unserallseitsbekanntes
Dur).Man sagt:Siestehtauf der sechsten
Stufe.Siebestehtalso
ausden gleichenTönen in der gleichenReihenfolge,
lonische
Vorstellenkann
wie die
Skala.
man sichdaslonischeTonleitersystem
wie einenTonkreis,
in dem man von jedem Ton ausmit
demselben
Tonmaterial
eineTonleiterspielenkann.EinBeispiel:

C-lonisch:
A-Aeolisch:

C

D

G
D

A

C
G

A

Track6 bietet die Möglichkeit,sichmit der sechstenSkalades System's,genanntAeolisch,
bekanntzu machen.

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O by KDM-Verlag
GmbH

Die A'Aeolische

Skala

Skala
aeolischen
In Track7 ist die dorischeSkalazu hören.Sieist nebender obengenannten
Ton,der
Der interessante
in >RunForCover<.
Zu findenzum Beispiel
MillersLieblingstonleiter.
Dorischvon den anderenMolltonleiternabhebt, befindet sich in der sechstenStufe.lm
(der dritte Mode), die beideeine kleineSechste(acht
zu Aeolischund Phrygisch
Gegensatz
beinhaltetdie dorischeSkala
Ton) besitzen,
zwischenGrundtonund sechstem
Halbtonschritte
Nun aberMillersLieblingsmode:
(neunHalbtonschritte).
einegroßeSechste

Die Dorische

Skala

DasgesamtelonischeSystemsetztsich,weilman natürlichaufjedemder siebenverschiedenen
Skalen
Tonleiteraufbauenkann,aussiebenverschiedenen
Töne.derSkalaeineeigenständige
benutzen/um sichinnerals Fingerpattern
Die Skalenkannman auchgleichzeitig
zusammen.
halbeinerTonartüberdasGriffbrettzu bewegen.
dem empfehleich ein
mit Skalenauf dem Basszu beschäftigen,
Wer Lusthat,sichausgiebig
Esist ein vollWerk ausdem KDM -Verlagvon Adam Kadmon:The BestOf Bass/Complete.
BuchüberallemöglichenSkalenauf dem Bassund ihre Einsatzmöglichkeiten.
ständiges

2-MarcusMlller
Masterclass

Die rechte Hand

der
weildasden Rahmen
von Marcuseingehen,
LeiderkonnteichnichtnäheraufdieseTechnik
weil ich
Fibelgesprengthätte.Der GroßteildiesesBuchesdreht sichum seineSlaptechnik,
werden.Trotzdem
denke,daß sich einfachdie meistenvon euch geradedafür interessieren
erkläreich natürlichkurz,wie er mit den Fingernspielt.Auch wenn er selbstsagt,daß diese
von Zeige-undMittelfingereinis! weil die Anschläge
Technikbei ihm am unausgereiftesten
spielt(>People
Wenn Marcusüberhauptmal den Fingerstyle
klingen.
fachzu unterschiedlich
MakeThe World Go Round<von der CD > Live?: More<Tracks33 + 34), dannpraktizierter
mit Zeige-undMittelfingerder rechtenHand. Der
Wechselschlag-Technik
i die klassische
t
,
|
, r- . - . . . . 1- .-- r : ^ - ^ . ^ - t ^ . ^
c^:+^
c^:^^
LJ-^l
,,^l
I a n s c h l a g e n dFei n g e rl a n d e t i m m e r a n d e r d a r ü b e r l i e g e n d eSna i t e .S e i n e H a n d - u n d
ist dabeisehr locker.Dasmag auchdaranliegen,daß er den Bassungefährin
! Fingerhaltung
zwischen
hängenhat.Alsorechtmittig,wenn man die Möglichkeiten
, lon" des Bauchnabels
i VtarkKingund T.M.Stevensabwägt.Er läßtden Unterarmrelativstarkgebeugtabersehrenti spanntauf dem Body nieder.Das verhindertauf jeden Falleinen verkrampftenUnterarm.
der Finger
und der Anschlag
i Mur.u, setztden Daumenmeistauf den hinterenTonabnehmer
u
erstenGelenk'
ausgesehen,
I erfolgtausdem,von der Handwurzel

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O by KDM VerlagGmbH

i
I

Keine
Er spieltmit langenFingern.D.h.,daß die FingereinengroßenRadiusumschreiben.
A n g s td
, a ßh i n d e r ti h n n i c h td a r a ns, e h rs c h n e lzl u s p i e l e nW
. ü r d ee r d i e F i n g e irm z w e i t e n
verkürzen,
also
würdesichderzu bewegende
TeildesFingers
Gelenkknickenum anzuschlagen,
wäreauchder Radius
kleiner.

BeimSpielenvon Double-Stops
knickter die Fingerdannim mittlerenGelenkund ziehtsie
Töne frei klingen
nachobenvon den Saitenweg.Dasgewährleiste!
daßdie angeschlagenen
werden.Grundkönnen.BeimnormalenAnschlag
würdeder tiefereTon immerabgestoppt
sätzlichläßter den Daumenals Fixpunktauf dem Pick-up,
auchwenn er auf der D - oder
er mit
Passagen
G-Saitespielt.Nur beilängeren
aufden hohenSaiten,
geradebei5oli,wechselt
zwischenden Fingernund
dem Daumenauf die E Saite.Zum einen,um die Streckung
Daumenzu verkürzenuno zum anoeren,Llmdie E Saitezu dämpfen.Außerdempraktiziert
N/lillerdas rvie ich es nenne>Durchrutschen<
Snielter alsoerst einenTon auf der G-und
danachaufder D-Saite,so werdenbeideTöne mit jeweilsdem gleichenFingerangeschlagen
benutzte[ um
DasSpielen
aufdem hinterenTonabnehmer,
alsoDaumenaufdem StegPickup,
knurrendefunkySoundszu erzeugen.
Zum Beispiel
im Motown Styleoder wenn er Soliauf
dem Fretless
Bass
soielt.Dabeiorientierter sicham klassischen
JacoSound.DieanderePosition
desDaumensiststarkvon den verchromten
TonabnehmerschutzkaDDen
seinesFenderBasses
setzter hier
beeinflußt,
die ein Spielenauf dem Neck-Pickup
unmöglichmachen.Deswegen
Basses
setzt
äußertseltenden Daumenauf dasEndedesHalses.
BeimGebrauch
einesFretless
er den Daumennatürlich
auchauf den Neck-Pickup.
rvrrrrvr

uuJ/

BassMasterclass
2 MarcusMlller

77

-'* - -Ce
I, * - * - " r - * . - J = nä;;ä-D^.*'"

:l Die Reggae-Daumen

s' st;;-stvt"

--3

jTechnik:

1.,

SunDon't Lie<und,belde.m,
dem zweitenTitel auf >>The
in >Steveland<,
t g"i d"* Akustikgitarrensolo
eln
setzter die Reggae-Daumen-Technik
I OrgunSoloin ,Erico,dem drittenTitel auf der Tales-CD,
.
beim
es.
daß
so,
eingesetz!
Saiten
der
Dämpfen
der rechtenHandzum
I Oub"iwird der Handballen
.
Ton kommt O::
zu einemstark>gemuteten<
mit der seitlichenDaumenkupPe
I
I Anschlag
).1l:
(ausgenommen
kommt daher,weil vorwiegenddie Reggae-Bassisten
, ,Reggae-Daumen-Technik<
l
lSting;sleeinsetzten/umeinenmög|ichstkurzenmumpfigenTonzuerZeu8en.

.; Millers

Slapstyle:
..

Miller/s
beschrieben,
Qualitätenweit gefächertsind,ist sein,'
. obwohl,wie schonin der Biographie
beein-:
wohl immer nochdasMedium,für dasMilleram meistengeliebtwird.Besonders
: Slapstyle
. a r c u s s c h l ä g td l e S a i t e n v o r d e r v e r c h r o m t e 'n
r d r u c k e n d i s t d a b e i s e i n D a u m e n s p i e lM
wo sichdie ganzenObertöneOf::
an und nichtam unterenHalsende,
Tonabnehmerschutzkappe
Ersagt,daßfür
seinesDaumens.
aufden Einsatz
er sichdabeiausschließlich
r den.Oftmalsbeschränkt
viel zuoft
d", eiqentlicheFunkim Daumensitzt.FürseinenGeschmackbenutzenviele Bassisten
:;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;ihn
,,
eigentliche
seine
dieser
wodurch
den ,pluä< (Anreißender Saitenmit Zeige-oderMittelfinger),
r. ^r. |
.-.
L --.-tl:^l^^
A l,-^^+^
^i^
-1. ^ina
Art
eineArt
als
ein,
Akzente
für gelegentliche
I Wirkungverliert. Miller setztden Pluckausschließlich
alswürdeaufder DGroovesoftmalsso anhören,
Auchwennsichseinekomplexen
i ,Nacngldanke<.
daß es Akzentesind,die mit dem Daumen'
i und C-Saitegeplucked,so kann man davonausgehen,
: , -:.- D^:--:^l
-l^f;.- l-\:^ a\,,i^+^^
."{.{an
hoidan
hnhpn
\2lten
\I/efden
werden
,
Saiten
hohen
den beiden
DieQuintenauf
dafür.
istein Beispiel
wurden.>Rampage<
:tgesplelt
dichten
einenunheimllch
eswie keinanderer,
Millerbeherrscht
I ltt"ru*, mit dem Daumengespielt.
Lagenaufder G-Saiteistesihm möglich,
Ambituszu halten.Auchin den höchsten
I unddynumischen
Akzentmit dem Daumenzu setzen'
I einenknallenden
,
,
,- -_ ,
hat, liegt auchan d"t ,,
entschieden
I Wurrr er sichfür den Daumenals Hauptanschlagsinstrument
lauterklingen'
,
glei^ch
so alle,Töne
der Töne.Millersagt,
Dynamikverhalten
i gleichmäßigen
{aß
genügendPunchzu haben,schlägter leichtan der Saitevorbei.Vorstellbar
. Ü. ur.n uuf d", G-Saite
erfolgtdabeiauseinerDrehung
Die Bewegung
der Saltemit dem Plektrum.
i wie bei einemAnschlag
Der I
i des Unterarmsum Elle und Speicheund einer leichtenAuf- und Abbewegungdesselben.
wie aufAbstandzu den Saitenzu bleiben,
immerim gleichen
scheintdabeiannähernd
1 Handriicken
ausschließli
zu üben,hier zwei Beispiele
I gehängt.Um dieseTechnikdes Daumen-Anschlags
'
überallevierSaiten.
, buurn.nunschlag
a-- |

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18

O by KDM-VerlagGmbH

l

2-MarcusMlller
BassMastercJass

19

Die Pentatoniken

mit Skalen
überalleSaitenzu üben,sichaberauchgleichzeitig
den Daumenanschlag
Um einerseits
Ein Großteildes
die Miller sehr gerne einsetz!diesebeidenKombi-Übungen.
zu beschäftigen
Die findet man in
der Licksund Groovesvon MarcusMiller basierenauf der Pentatonik.
Repertoires
usw.Um nicht nur die Licksnachzu>>The
Blues<,>Chicago<
u.a.bei >Panther<,
den Hörbeispielen
woraufMiller dieseaufbau!stelleichjetzt dasDur-Pentatonikauchzu verstehen,
spielen, sond.ern
die Töne 1,2,3,4
vom Grundtonausgesehen
in TrackB beinhaltet
Patternvor.Die Dur-Pentatonik
Dur-Skalen:
und 6 der dazugehörigen

,

rw\
\8-l

der gleichnaDie pentatonik(grch.>pente<fünf) ist im GrundenichtsanderesalseineTriviallösung
einerTonartunterscheiinnerhalb
Denndie dreiDur-unddie dreiMoll-Tonleitern
migenTonleitern.
= fünf ver= siebenverschiedene
Töne,einePentatonik
densichinjeweilszweiTönen.EineTonleiter.
Töne.
schiedene
ist die Bluesabertrotzdem überallbekannteund gern benutztePentatonik-Form
Einespeziellere,
+ Blue-Notes.
Als BlueNote fügt er
pentatonik.
Millergebrauchtsiein der Formder Moll-Pentatonik
über oder unter dem Grundton),
die b5 hinzu.Der,wie man ihn nenntTritonus(6 Halbtonschritte
Dabeiziehter oftmalsdie Quartemit
von Herrn Miller eingesetzt.
wird sehrgernein Solopassagen
um einekleineSekundehochzur b5.
einem>Bending<

i

20

@ by KDM-VerlagGmbH

;*-**

DasDur-DeÄW

auf allenSaitenzu üben,habeich ein Dur Arpeggiol:
AlszweitesBeispiel,
um den Daumenanschlag
1,5, B und 10.Die Dezime,
Intervallen:
Esbestehtausden vom Grundtonausgehenden
ausgewählt.
Dur:::
Terzder dazugehörigen
leitereigene
alsdie oktavierte,
hierals10 dargestellt,
ist nichtsanderes
Einsder Übungin jedemTaktverscho-i
daßdie gedachte
Tonleiter.
Die Übungist dabeiso angelegt,
in Viertel-Noten
r
ben wird.DashörbareMotiv bestehtaussechsTönen.Da dieseabergleichmäßig
sichder Grundtonimmerum die Differenz::
übereinenVier-Viertel-Takt
gespieltwerden,verschiebt
von zweiViertelnpro Takt.Dasverhindert,daßder ersteTon auf der E-Saitelautstarkauf die Einsll
ein ,:
Man wird also dazu angehalten,
geballertwird und alle anderenTöne im Sandeverlaufen.
Spektrumzu verfolgen.
gleichmäßig
dynamisches

.

den Daumenbenutzt,und schon
wir noch davon,daß Miller fast ausschließlich
Soebensprachen
Hierbeihandeltes sichum einenEffekt,den :l
Die Double-Plucks.
kommenwir zur erstenAusnahme.
mit Zeige-undMittelfingeralskurzerRollbzw Flamekurzi
bei dem die Plucks
Millergerneeinsetzt,
des Daumenan'r'
hintereinander
gespieltwerden.Das geschiehtwährendder Ausholbewegung
..
ausführen
sollen,landenschonbeimvorausgehenden
schlages.
Zum Ablauf:DieFinger;
diedie Plucks
vom BassläßtMilleri
Wegbewegung
Beider folgenden
Daumen-Slap
unterden zu spielenden
Saiten.
p'ebeust
Druckder drehenden
rl
die Finper
' b - ' b - " " * ö
und fest unterden Saiten,
t - bis
- - - siedurchden entstehenden
den der Unterarm
Durchden Radius,
abflutschen.
Bewegung
aus Elleund Speichenacheinander
festgelegt,
daßzuerstder Zeigefingerund danachder Mittelfingeran ;,
beschreibt,
wird automatisch
DasGanzesollte,genauwie manes
der darüberliegenden
SaitedenTonbzw die Ghostnoteerzeugt.
lr
Ergänzend
erfolgen.
Bewegungsablauf
fließenden
kann,in einemgleichmäßig
bei Millerbeobachten
.
folgendenKomponenten
möchteich noch hinzufügen,
daßes geradebei diesendrei aufeinander"
hört mannichtaufdas'
zu achten.Dennmeistens
Klangbild
wichtigis! aufein homogendynamisches
Seiteweilt.
alsbei der agogischen
eherbei der technischen
Klangbild,
weildie Aufmerksamkeit

BassMasterclass
2'MarcusMlller

u

21

Double'PIucks

p P

Täpping'Style

technischen
ln Track10, 11,12 und 13 werdenzwei Motive aus Millersunendlichscheinendem
in den HintergrundgemischtenLicks,die er als
vorgestellt.
Er liebt esj4 mit unscheinbar
Repertoire
immerwiederhübsche
Bassistengarde
SoundsinnerhalbeinesSongseinsetz!der internationalen
auchgerneauf
der Slaptechnik,
Dabeiverlegter sichnebenseinemSteckpferd,
Rätselaufzugeben.
TrotzdemsichMarcusauf einemsehr hohemtechnischenLevel
seineQualitätenim Tapping-Style.
Gipfelbestürmungen
bewegt,hat es für ihn immer höchstePriorität,daßsichalle spieltechnischen
unterordnen.Der Songsteht immer im Mittelpunkt.
Sinnerfüllung
dem Diktat der musikalischen
geplagterGriffbrettakroba!setzt Miller diese
Anders als wie so manchervon Profilneurosen
ein, sonderner stelltdiese
oder als Selbstbeweihräucherung
nicht in Solo-Passagen
Monsterlicks
Ahnlich
in einenvölligneuenKontextund benütztsie alsSounds.
Fingerbrecher
beeindruckenden
sie und gibt ihnen,Gott sei
wie ein Sampleoder einenWirbelauf der Snare,Er zweckentfremdet
Sinn.
Dank,endlicheinenmusikalischen
Abteilungen.Zum einen das
Bei MillersTappingauf dem Bassgibt es zwei großeübergeordnete
was aber nicht heißensoll,daß nur
>Speed-Tapping<
und zum anderendas>Acht-Finger-Tapping<,
Passagen
beinhaltet.
daseineschnelle

22

O by KDM-VerlagGmbH

L4-9-7-O-7-yr
"J J L "

J

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J

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J

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3-

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^ ___l J" ___l J. ___rL.
" lL"J
J
J
J
J

J

-J

Das Speed Täpping

Mit dem Speed-Tapping
sinddie Licksgemeint,die sichauf einerSaiteabspielen.
Dabeiwerdenrneist
mehrereFingerder linkenHandund nur einerder rechtengebraucht.
Aspekt
Vom spieltechnischen
her sinddiesePatternausschließlich
ausHammerons und Pulloffs aufgebaut.
MarcusMiller bezieht
zusdtzlich,noch
gernedie Leersaite
mit ein.DasStyledesLicks,welchesin Track10 und 11vorgestellt
wird, findet man aüch im Solovon >>The
Blues<und in >Panther<,
den beidenOpenerder letzten
Solo-CDsMillerswieder.Bei diesenTracksmerkt man auch,daß Marcuseine sehr gut trainierte
Kraftschnelligkeit
in der linkenHand ha! und daß sich die Übungenauf dem Kontrabass
gelohnt
haben.Miller setztbei diesenLicksden Zeigefingerder rechtenHandein, um sichfür die restliche
Passage
desLicksdie nötigeEnergie
zu holen,die nötig is! um die Saitein Schwingung
zu halten.Man
könnteauchsagen,daßer so die Saitein Schwingung
versetzt.
Zu beachtenist hierbei,daßman langsamzu übenbeginntund daraufachtet,daßauchwirklichalleTöne erklingen.
Beisolchen>highspeed<-Licks
verfälltman schnellin lJngenauigkeiten.
Freinachdem Motto: >Hört sowiesokeiner"!<
Dasist abergenauder feine Unterschied
zwischenwirklichgut und >NajOer hat'swenigstens
probiert!<

BassMasterclass2-Marcus Mlller

23

i BeimAcht-Finger-Tapping
benutztMillerden BasssehrKlavierähnlich.
Die linkeund rechteHandbenutzt
:a
i er,wennmandieSpitzendergleichnamigen
Fingeraufeinandersetzt,
immerspiegelbildlich.
Natürlich
spielt
I dannauchdie rechteHandauf dem Griffbrett>einFingerpro fret<-System.
Genauwie bei der linken
Gebrauch<
i Hand,bei>normalem
desBasses,
spieltMarcussehrnahan den Bundstäbchen
in Richtung
oes
um einenmöglichst
sauberund rein klingenden
l:Steges,
Ton zu erzeugen.
Dasistfür die rechteHandein
: bißchenungewöhnlich,
weil der Handrücken
oft die Sichtauf die Fingerversperrt.Daskommt dadurch
weilder Daumender rechtenHandauf der Oberseite
i zustande,
desGriffbretts
den Fixpunktbildet.Miller
I benutztsiealsowie den Tonabnehmer
alsDaumenablage
beimnormalenFingerspiel.
Außerdemhat man
,.schnell,weil sichdie rechteHandvon oben dem Griffbrettnäher! alsospiegelbildlich
zur linken,das
zu greifen.Die Oberseitedes GriffbrettsbenutztMiller dabeials
: Gefühl,zum falschenBundstäbchen
auf der er mit dem Daumenbei Lagenwechseln
I Schiene,
hin und her rutschenkann.Zusätzlich
bietetsie
i einenSutenHaltfür einesaubere
Technik.
DenDaumenkannmandabeiimmerauf HöhedesZeigefingers
' bewegen,
so daßmandie leichtüberstehenden
Bundstäbchen
fühlt und weiß,wo mansichgeradebefinI det.DiefolgendeÜbungbasiertaufQuinten,die mit demZeige-und
Ringfinger
gespielt
werden(für beide
Man hatalsopro Akkordwechsel
I Handegleich).
aucheinenLagenwechsel.
Die Reihenfolge
der Benutzung
.ider Fingerwäresomit:Zeigefinger
LH,Ringfinger
LH,Zeigefinger
RH,Ringfinger
RH(LH = linkeHand,RH
= rechteHand).

4P^\ /@\
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1

@ by KDM-VerlagGmbH

K#"Rd**ffiYe,sv€* Llek*Ahteßßungp
Marcus

Miller Plays for Marcus

Miller

dafür,wasMiller mein! wenn er sagt,daß
Die Einleitung
der > The SunDon't Lie<-CDist ein Beispiel
schwieWie gefühlvoll
er esversteh!dietechnisch
Gesang
anlehnt.
er seinSpielan denmenschlichen
rigstenElementeelegantmiteinanderzu verbinden,verdientschonden größtenRespekt.Der Teil
habe.Sieistmit einem
Melodie,die ichin seinemStylenachempfunden
beginntmit einersingenden
tiefen, schwebendenBasstonunterlegt.Miller gelingt es dann, mit einem kurzen Pentatonikzu schaffen,bei der von der
Akkordverzierung
feuerwerkden Übergangzu einerwunderschönen
wird.DasGanzefindetauf einemsehrhohen
Motorikder linkenHandher wirklichallesabverlangt
Niveaustatt und hört sichtrotzdem unheimlichlockerund ausgeruhtan. Der ganzen
technischen
Modes:
Passage
liegtdie TonartE-Mollzu Grunde.Er benutztdabeieineseineroben vorgestellten
E-Aeolisch,
die sechsteStufevon G-Dur.

Panther'lntro

ffi)ffi
\Lsl

\ü/

+'16-16-14-L2-

BassMasterclass2-Marcus Mlller

25

Panther-SIap

Dasdritte Lickist dem erstenTrackder >>The
Sun Don't Lie<-CD>Panther<
entnommen.Esdokumentiertdie $roovigeund virtuoseSpielweise
Millersgleichermaßen.
Den AbschlußdiesesMotivs
bildetdie gernverwendeteund weit verbreitete>Slapschaukel<.
MarcusMiller benutztsie meistens
mit Ghostnotesauf der E-undG-Saitegespielt. Um sie ganzin seinemStilerüberzubringen,
sollte
allessehrentspanntklingen.BeiMr. Groovyhört sichallesgesanglich
und ultralockeran,alsob ihm
die größtentechnischen
Finessen
keineProblemebereitenwürden:

26

O by KDM-Verlag
GmbH

r'
i

I

Der Bassspieltalleinemit i
darstellt.
>Rampage<
ist ein MotiV welchesMelodieund Groovezugleich
d e n D r u m s u n d d e n n o c h k l i n g t e s s a t t , v o l l u n d e i n f a c h k o m p l e t t . M a n v e r m i ß t k e i n'
Sounds.Nur Bassund Drums bedienenden kompletten
oder zusätzliche
Harmonieinstrument
los.MillervariiertdasLickso, daßer an manchenStellenallel.
Bereichund es groovedunglaublich
von ihm. Das:
Töne mal mit dem Daumenund mal Slapund Pluggspielt.Das ist eineSpezialitdt
Niveauzu halten,da man dazu;,
auf einemdynamischen
dabeiist,alleTöne gleichmäßig
Schwierige
des
Dosierung
Man mußfür sicheineautomatische
neigt,auf den höherenSaitenleiserzu spielen.
um auf allenSaitengleichlautspielenzu können.Superschwerist es
entwickeln,
Daumenanschlags
,.
spielenwill,d.h.,Töne besonders
dann,wennmanauf der G-Saitemit dem DaumeneineBetonung
hervorhebenwi|l.DazubrauchtmaneineguteTechnik.
auf der G-Saitedar.Sehrschnell:,
Problemstellendie 32-tel Pulloff Passagen
Daszweitetechnische
virtuosund schnellzugeht,
man Notenoder kommtausder Time.Obwohlesunheimlich
verschluckt
'
an dieserStelle,neigtmantrotzdem dazt, zutreiben.
32-telbei I
an Technikund Koordination.
Insgesamt
gesehenist dasLickeinegroßeHerausforderung
nichtmit dem r
Voicings
aufder D-undG-Saite
Spieltmandiezerlegten
115bpmsindnichtvon Pappe.
auf einegute Kontrolleachten.
Daumen,mußman bei den Double-Plucks

2 MarcusMlller
BassMasterclass

27

r
I

Rarnpage

28

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Scoop

@)
\2y ffi)
w

viel rockiger
Es ist allerdings
>Scoop<ist von der Komplexitdther ähnlichangelegtwie >Rampage<.
ist bei solchenAkkorden,
Grundsätzlich
gespielt.Die Double-Stopswerdenhier allesamt>gepluckt<.
daraufzu achten,daß
auf einemAm7-AkkordaufgebauttA(1)-G(7)-C(b3)],
der Grooveist insgesamt
entstehen.>Flames<ist der Drumbei den Pluggsmit Zeige-undRingfingerkeine >Flames<
mer-spracheentnommenund heiß! daßdie Töne leichtrhythmischversetztgespieltwerden.In der
könnteman diesmit >Pra<umschreiben.
Lautsprache

BassMasterclms2-Marcus Mlller

t

i

"

TeenTownist,wie die meistenwohl wissen,ein Covervon JacoPastorius
legendärer
Komposition,
die
auf vielenseinerLive-oderSolo-Scheiben
in verschiedensten
Variationenund vor allen Dingen
Geschwindigkeiten
zu hörensind,und die,wie mansagt,ihreUrfassung
aufder >HeavyWeather<von
WeatherReporthatte.In Bezugauf dieseCD gibt es aucheine bemerkenswerte
Geschichte,
die die
Beziehung
zwischen
diesenbeidenBasslkonennäherbeschreibt.
Marcus:> lt's strange-right
before
Jacodied I felt this urgeto go out and buy HeavyWeather.I hadworn out my third copyand needed
to replaceit. I don't know why,but for somereasonI neededto hearit again.A few dayslater,I got
the newsthatjaco haddied.<
Zur technischen
SeitediesesLicksist zu sagen,daß MillersInterpretation,
Jaco'sKomposition
zu
Slappen,natürlichauf höchstemNiveauabläuft.Nicht nur,weil dasTempo mit 126 bpm und den
gespielten
Sechzehnteln
als rhythmische
GrundlageschonSchwierigkeit
genugwäre,sonderndie
Anordnungder Töne und die Sprüngeüber die D-Saitehinweghabenes wirklichin sich.Den
Höhepunktbildethierbeiwohl der doppelteQuartsprung
vom C auf der A-Saitezum Bb auf der GSaite.

30

@ by KDM VerlagGmbH

The Blues

dem diesesLickentnommenist.Esverlangtnicht
>>The
Slapsolo,
Blues<beinhaltetein komponiertes
sondernauchHammeron und PullOff Technikauf höchstemLevel.Diese
nur größteKoordination,
Hierbeiwerdenalle
der Gitarristenvergleichbar.
istfastschonmit der Legatotechnik
Anschlagtechnik
erzeugt.
Saitenmit nur zweiAnschlägen
auf drei verschiedenen
Noten der zu spielendenSechstole
Daskostetvor allenDingenKraftund Kraftschnelligkeit.

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3

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3

BassMasterclms2-Marcus Mlller

31

;*-*-*

corrre-ro;

weil :,
aufgenommen,
in seinProgramm
hatMillerirgendwann
DieCoverVersiondesBeatles-Klassikers
zu I
nichtmehrwußte,waser spielensollte.Da ist ihm alsAlternative
er oft am EndeeinesKonzertes
mußten,dieserSongder FabFourein-r':
herhalten
die schonalsLückenbüßer
diversen
Jazz-Standards,
und auf seineml,
daßer ihn neu arrangiert
Mit der Zeit hat Millerder Songso gut gefallen,
gefallen.
veröffentlicht hat.
Album >iTales<
desSongsbenutzthat.Dabeiist zu,l
vo4 den MilleralsGrundlage
ln Track27 stelleich den Basslauf
werdensoll-,
so angelegt
biszum E (12.LageE-Saite)
daßder Slidevom A (5. LageE-Saite)
beachten,
-r^^
+^ A^O A^^,,{ .
hat um im folgendenAkkordzu klingen,und,,
der einenSaitegenügendEnergie
re, oarsoer ron aur
,r
in den Rhythmus
wasganzwichtigist,daßman auchbei dem Slidetight spielt.Alsonichtirgendwie
sondernexaktspielen.
schliddern,

32

O by KDM VerlagGmbH

Come Together-Groove-Melody

Der nächsteTrackNr. 28 verdeutlichtdie Melodie.Siespiegeltden Stilwider;in derlaMiller es versteht
mitentDabeikommt ihm seinvon RogerSadowsky
einzusetzen.
den BassauchalsMelodie-lnstrument
einen unheimlichen
wickelterSoundnatürlichsehr zu Gute. Der Basshat in allen Frequenzbereichen
Punchund eintollesSustain.

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12-12-1

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t1----------------12-12-12-12-12-12-12-12---r--12-4-1

l.'

eine sehrgelungene
Für meinenGeschmack
ln Track29 hört man dann,wie beideszusammenklingt.
desaltenBeatlesKlassikers.
lnteroretation

Bas Mcterclus 2-Marcus Mlller

33

Intro

Live & More

DiesenTrackhabeich ausgewählt,
weil esfür michder Inbegriffeines>Sexy<-Bassgrooves
ist.Miller
spieltihn alsOpenerauf seiner>Live?u More<-CD.Der Bassgroovedalleineschonso unheimlich
los,daß man es nicht merkenwürde,daß dasSchlazeug
hinzukomm! würde PoogieBellnicht so
einenaufregenden
Fillspielen.
AlsomeinTip beimAusprobieren:
vergißalleTechni[weildieserLick
wirklichnichtso schwerzu spielenis! undvolleKonzentration
auf dassexyFeeling.

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34

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O by KDM-VerlagGmbH

ist der >Live€r More<-CDMillers
den
--.
ich in dieserFibelvorstelle,
Der einzise
---t
, - ' b - . . .Finoerstyle-Groove,
.ö-,"-_/
wollte,um ,,
den ichaberSernevorstellen
Miller-Groove,
einganzuntypischer
Eigentlich
entnommen.
Stils,der ihnja auchschnelll
Millertrotz seinesso eindeutigen
wie facettenreich
zu demonstrieren,
ReggaeGroove der auf
festlegt,spielenkann. Es handeltsich hier um einen waschechten
nichtzu
Man brauchthiernur daraufzu achten,daßdie Sechzehntel-Passagen
basiert.
Sechzehnteln
Musikund solltedenn auch>Laidistja ehereineentspannte
weit vornegespieltwerden.Reggae
werden.
Back<gespielt

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l , . r l [ L ) l
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\'l,-/

-3-3-3-t-3-3-3

2-MarcusMlller
BassMasterclass

1-3-3-3-3- l -3-3-

35

Summertime-Melody
ausder
oder wenigstens
der den meistenalsJazz-Standard
ternärenSong>Summertime<,
Deneigentlich
In Track34 stelleich
Werbungbekanntseinsollte,hat Millerzu einemsoulund funkySongumarrangiert.
und den Stil habeich starkan
dabeidie Melodievol wie Miller siewohl spielenwürde.Die Phr:asierung
ist,wie
Songsangelegt.Ganzinteressant
Melodienin seinenselbstgeschriebenen
dievon ihm gespielten
über die Stropheverteilt.So habeich,dem Originalnachempfundie Melodielanggezogen
die Sängerin
gespielt.
den,die Bass-Melodie

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P

P p,

36

P

Simile

GmbH
O by KDM.Verlag

\

Surnmertirne-Groove

so wie Miller ihn interpretier!ist sehr funky.Die Basisumspieltdabeiden
Der Summertime-Groove,
Dabeiwird halbtaktigzwischen
jeweiligenGrundtondeszugrundeliegenden
Akkordesmit Ghostnotes.
Nein,esgeht hierbeinichtum den
Wechselbass.
>G<und >D<gewechselt.
Angelehntan den klassischen
Grundlageder Musik.
Tanzmusi[<,
auchin anderenKulturenistdieseBassform
Wechselbass
der deutschen
BestesBeisoiel:
Salsaoder Samba.

ffiffi\
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\36l

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t.

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BassMöterclass 2-Marcus Mlller

ilil; ;* ;;'.il;;

ffi ;i;ö;il;;;

reiienzuumsch
dieHarmon
;;" imHintergrund

der höhereTon von den paarweisegespieltenzerlegteni
! ben. oie Dezimeist hierbeiimmer
- Terzüber1
l |
rsrLErsr6u
die leitereigene
alsLrrs
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gemeint
anderes
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Dezime ist
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der Bezeichnung
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e t n e einfache
e l n T a c n Rechnung.
e K e c n n u n Er l.e
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musikalische
Tönen. Drei + Sieben= Zehn' Die
;
i Tonleiterbestehtaus siebenverschiedenen
-lo.hnicrh
,t .^ ^.^.^+ ^:^L T\^-i*^
oeqe-

undnenntsichDezimet"tn"lt_:-19".:;
genommen
für
- -Zehnistausdemlateinischen
i B"r"ichnung
I
zumachen und
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-^ n:^-^,,-{^-A^r,,nfÄ
t o - Sprung
e ^ r - r, n o iüber
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beiden
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mittleren
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t-,,+-^{f^^
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u treffen.
d u u e l zzu
saitenE und G immerssauber
dabeidie außenliegenden

t

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38

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O by KDM-VerlagGmbH

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Markus

Miller plays vvith David Sanborn

Run For Cover

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BassMmterclass 2-Marcu Mlller

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P

p
'

Album >Voyeur<
>RunForCover<ist eineKomposition,
die MarcusMiller schon1980auf Sanborns
to
veröffentlicht
hat.1984erschiendanneine> Liveim Studio< Versionauf SanbornsCD >Straight
LarryGraham
The Heart<.Miller meint selberzu diesemGroove,daß es eigentlichein klassischer
wasMiller damitmeint.
weg,kannmansichvorstellen,
Basslauf
ist.Ließeman die schnellenPassagen
RunForCoverist übrigensein gutesBeispielfür MarcusMiller und seineVorliebefür die dorische
sind G als kleineTerz zum
Skala.Die relevantenTöne, die diesesLickals >dorisch<identifizieren,
Wenn man dieseTöne mit der Definition
GrundtonE und dasC# alsdie großeSextevon E-Dorisch.
vergleicht,
stelltman schnellfest,daßes sichnur um die dorischeSkalahandeslonischenSystems
delnkann.
alsdaßE der Grundtonist.ln
Die Erklärung:
DasLickbewegtsichim KeyE.Dasheißtnichtsanderes,
dem Lickkommt der Ton G vor.G ist die kleineTerzvon E.Also bleibenalsMöglichkeitennur die
drei Moll-Skalenübrig.Da sich die Moll-Skalennur in den Stufenzwei und sechsunterscheiden,
vorhandensind.Da nur DorischeinegroßeSexteenthältund
schautman haltnach,welcheIntervalle
Phrygisch
und Aeolischeinekleine,bleibtdie zweiteStufealsletzteMöglichkeitübrig.

Run For Cover-Intro

Wie beim Solo-lntro
von MarcusMiller aufgegriffen.
In diesemTrackwird einebeliebtePhrasierung
Laufauf der G-Saiteeinsetz!spieleich hier
von >Ru1For Cover<bei dem er einenabsteigenden
abWechselnd
durchAnschlagund SlideerzeugteTöne.Auch hierwieder:alleTöne die angeschlagen
Wenn man E-Moll als Tonart zu
werden,sind durch den Daumenerzeugtund nicht angerissen.
Grundelegt,beginntdieserLaufauf der Moll-Terzund steigtbiszur kleinenSeptimeab. Um beide
mit in dieseÜbung
Richtungen
der Slideszu üben,habeich den Aufstiegzur Moll-Terzzurickgleich
integriert.

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sl

SI

Simile

12.|2-I|-l---9-3----'7-7..-.t_9-9-11-11-12-.----r|2-|2-||-||

40

11-11-1

@ by KDM-VerlagGmbH

'1

Let's Just Say Good Bye

*

verankerten
OFF-'
:1Let'sJustSayGoodbye<
istein Basslauf,
beidem essichum einenin der Pentatonik
werdenläßt.Hier ist
AuftretendasStückschnellschwammig
r:BeatGroovehandelt,dessengehäuftes
Wennmandie Kicksnachhin- tr
zu spielen.
zu behaltenund mit der OFF-situation
eswichtig,die Basis
::ten spielt,wirkt der Songziemlichskurril.Spieltmansieaberstraffnachvorne,kannmandem SongI
e i n eu n h e i m l i c hFea h rgt e b e n
|

|

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. ,

|

.

I

lch lehnemichcoolzurückund schauemal
I Hierhandeltessichum einenGrooveausder Kategorie:
CD
zu >AllI Need ls You<1981frr DavidSanborns
Millerkomponierte
den Basstrack
i waspassiert.
>Voyeur<.
für ihn typischen
Spielweise
gebucht.
SchondamalswurdeMillerwegengenaudiese4

A \ €"4U
A
\+V

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BassMasterclass
2-MarcusMlller

41

'::...::'..':..:::..:;:.:.:.:)....):'..::.'|..:::.;..r..'::..r....:...:...:1'1

Wie wirkungsvoll
und interessant
man die Moll-Skalen
gestalten
kann,wenn man sichMühe gibt,
interessant
zu phrasieren,
siehtund hört manin diesemBeispiel.
MillerkombiniertHammerOnsund
OFF-Beats
zu einemtreibenden
Groove.Wiederbenutzter eineseinerLieblingsskalen.
In diesemFall
C-Aeolisch
Moll.Die Grundtonart,
ausder dieses
Tonmaterial
entnommenwird,heißtEb-Dur.

€)
,,4U

42

€)
\38,/

O by KDM-Verag GmbH

Marcus

Miller plays rnrith Miles Davis

Tütu

von Miller €r Davis.Sehrcool und laid
von >Tutu<ist typischfür die Zusammenarbeit
Die Basslinie
zur Zählzeit
folgendenSechzehntel
hierbeiis! die zweiaufeinander
Die Schwierigkeit
back,gespielt.
verlorengeht.
3 im zweitenTaktnichtzu weit vornezu spielen,weilsonstdie StimmungdesStückes
gespieltwerden.
DieserTracksolltesehrcool und zurückgelehnt

Funny

BassMasterclass2-Marcus Mlller

sollteman nichtzu sehrdasAugenmerkauf den Trillerlegen.Für Miller sindsolche
Bei>Funny<
auf solcheEffekte
Wer zu sehrseineAufmerksamkeit
Beiwerk.
EinwürfeSoundsoder schmückendes
meistensden Restdes Groovesund daswirkt sich nicht sehr konstruktivaus.
legt,vernachlässigt
ausdemder GrooveseiMittelteilauseinandersetzen,
Vielmehrsolltemansichmit dem pumpenden
holt.
nenSchwung

Backyard

WelchseltenerZufall:diesesLickbeginntmit einemPluck.Hier kannman alsodie zu kurz gekomBild und die
mene Seitedes Slappensvoll ausleben.Bei diesemLick ist auf das dynamische
zu achten.Essolltesichso anfühlen,alsob dasLickauf die ZählzeitEinsherunterSpannungskurve
damitvon der
auf die Time desHammeron'sachtenund nichtzu weit vornespielen,
fällt.Deshalb
Einsausdie Basisbehaltenwird.

@ by KDM-VerlagGmbH

I

'

Splatch

I

>Splatch<
istein sehrspannungsvoller
Groovevon der MilesDavisCD >Tutu<,
auf der MarcusMiller
eigentlich
alleseinemusikalischen
Talenteausleben
konnte.Bisauf ein paarSolo-Feature
hat Miller
allesselbsteingespielt
und programmiert.
BeidiesemGrooveliegtdiespannende
Stellein dem Pluck
auf der >3-und-te<,
alsoder letztenSechzehntel
vor der viertenZählzeit.Aufder einenSeiteistdiese
Note zwarvorgezogen,
aberderartiglaidbackgespielt,daßsieeigentlichirgendwozwischender > 3und-te<und der Vier liegt.Eineganzinteressante
Sacheist hier;dasrichtigeTimingzu entwickeln.

ffi
\56l
P

BassMasterclrs 2-MarcusMlller

45

Au srnrah I-D i sco graph ie
Marcus

Miller

Miles Davis

Davis/

Miller

David Sanborn

1983
7984
1984
1993
1995
1996

The Man ,with the Horn
We Want Miles
Tutu
Arnandla

1941
1981
19A6
1984

Siesta

7947

Voyeur
Straight
Upfront

1981
1947
7992

to the Heart

Straphangin

1981

Jump to It

1981

Streamline

7979

Winelight

1980

The Nightfly

7982

To Chi Ka

1gao

Never Too Much
The Night I fell in Love

1981
1985

Bryan Ferry

Boys & Girls

1985

Joe Sample
McCoy Tyner/J.

Ashes to Ashes
It's about Time

1945
1945

Just Advance

7992

The Brecker
Aretha

Brothers

Franklin

Lenny White
Grover Washington

jr.

Donald Fagon
Kazurni
Luther

Watanabe
Vandross

McLean

Kenrnrood Dennard
The Jamaica

46

Suddenly
Marcus Miller
Live
The Sun Don't Lie
Tales
Live And More

BoYs

The Jarnaica

BoYs

1984

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