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Titre: 2014.11.25_lienPDF_Artikel Ebola
Auteur: asr

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«Engagement» 2/14
Aktualitäten für Freiwillige

Terre des hommes mobilisiert sich gegen Ebola
Marco Weil und Steven Fricaud

Seit März 2014 erleiden einige Länder Westafrikas ein regelrechtes Drama. Das Ebola-Virus ist wieder
aufgetaucht. Die übertragbare Krankheit hat bereits mehr als 5000 Todesopfer gefordert und verändert
den Alltag ganzer Bevölkerungsteile, die Angst vor einer Ansteckung haben. Für Terre des hommes – in
sechs Ländern Westafrikas aktiv, auch in Guinea, das zu den drei am stärksten von Ebola betroffenen
Ländern gehört – ist die Zeit der Mobilisierung gekommen.
In erster Linie gilt es, durch einfache Massnahmen (nicht zur Arbeit kommen, wenn man krank ist; sich
sehr häufig die Hände waschen) die Sicherheit unserer nationalen und internationalen Mitarbeitenden
vor Ort zu gewährleisten.
Es kommt aber auch zu Auswirkungen auf laufende Projekte von Terre des hommes. Als Erstes
betroffen war das Programm «Medizinische Spezialbehandlungen» in Guinea: Überweisungen von
Kindern mussten vorübergehend eingestellt werden, da das Gesundheitssystem in der Schweiz, wo die
Kinder operiert werden, kein medizinisches Risiko eingehen möchte, das Virus zu «importieren».
Glücklicherweise können die Überweisungen aus bisher vom Virus verschonten Ländern wie Senegal,
Mauretanien, Benin und Togo fortgeführt werden.
Eine zweite Mobilisierung betrifft die Zusammenarbeit mit Regierungen, den Gesundheitsdiensten
Guineas und Akteuren, die sich für die Bekämpfung der Ebola-Epidemie in Guinea einsetzen.
Die von Tdh geplanten Aktivitäten betreffen nicht nur die Nothilfe, sondern auch eine sehr
wahrscheinliche Endemie der Ebola-Virus-Krankheit. Diese Aktivitäten sind in Einsatzgebieten geplant,
in denen Tdh bereits tätig ist, das heisst in der Stadt Conakry, der Region Kindia (Präfekturen Kindia,
Forécariah, Coyah, Dubréka und Télimélé) und in Waldguinea. (Marco Weil, Oktober 2014)

1. Prävention und Infektionskontrolle in Basisgesundheitseinrichtungen
Tdh schätzt die Gefahr eines Zusammenbruchs des Gesundheitssystems als sehr hoch ein, mit einem
teilweisen oder totalen Ausfall der Grundversorgung. Um dies zu vermeiden, wird Tdh das
Gesundheitspersonal bestmöglich vor der Ansteckungsgefahr schützen (theoretische und praktische
Schulung/Erziehung, persönliche Schutzsets, Triage der zu behandelnden Fälle) und einen gesicherten
Transfer von Verdachtsfällen in Übergangs- und Ebola-Behandlungszentren organisieren.
Es ist zudem geplant, die Übergangszentren in Koordination mit den Gesundheitsakteuren zu
unterstützen, um Personal und Bewohner vor einer allfälligen Ansteckung zu schützen.
Tdh plant auch eine Stärkung der Basisgesundheitseinrichtungen und Übergangszentren (wo EbolaVerdachtsfälle aufgedeckt werden) mit Aktionen in den Bereichen Hygiene und Sanitärversorgung.
Tdh wird von mehr als 80 von insgesamt 120 Gesundheitszentren unterstützen, sechs davon in der Stadt
Conakry, die restlichen in der Region Kindia (Präfekturen Kindia, Forécariah, Dubréka, Coyah und
Télimélé), zudem rund zehn Übergangszentren.

Siège | Hauptsitz | Sede | Headquarters
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T +41 58 611 06 66, F +41 58 611 06 77
E-Mail: info@tdh.ch, CCP: 10-11504-8

Büro Deutschschweiz
Köchlistrasse 2, CH-8004 Zürich
T +41 44 245 40 40, F +41 44 245 40 41
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«Engagement» - Aktualitäten für Freiwillige
Redaktionsteam: Alina Spoerri, Robert Sandrieser,
Alfonso Gonzalez, Jan Schneider
E-Mail: freiwillig@tdh.ch / benevolat@tdh.ch

«Engagement» 2/14
Aktualitäten für Freiwillige

2. Prävention und Infektionskontrolle in den Gemeinschaften
In den Einsatzgebieten und Gemeinschaften, wo Tdh aktiv wird, gilt es, auf den Schutz vor einer
Ansteckung zu achten (Kommunikation-Erziehung, Verteilung von Hygienesets).
Im Rahmen gemeinschaftlicher Aktivitäten unterstützt Tdh rund zehn Berufsbildungszentren. Es ist
zudem geplant, sie vor allfälligen Ansteckungen zu schützen.

3. Schutz für Kinder
Kinder sollen in den Einsatzgebieten auf zwei verschiedenen Ebenen Schutz erhalten:
• Individuellen Schutz, das heisst Identifizierung und Unterstützung von Waisen und sich selbst
überlassenen Kindern, Identifizierung und Unterstützung von durch Ebola betroffenen Familien und
Pflegefamilien, Schutz vor Ausbeutung und sexuellem Missbrauch, Schutz vor den schlimmsten Formen
von Arbeit.
• Kollektiven Schutz, das heisst Minderung der psychosozialen Not, Erhöhung der Resilienz mit Hilfe von
Gruppenaktivitäten → Diskussionsgruppen, Spiele, Zeichnen, Malen, Theater.
Auch in Mali und Burkina Faso mobilisiert sich Tdh, in Koordination mit den nationalen Behörden, mit
Präventions- und Vorbereitungsmassnahmen. (Steven Fricaud, November 2014)

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